Türkenstraße 104
80799 München

Telefon 089 · 27 27 26 01
mail@praxis-galanakis.de

THERAPIEVERFAHREN

Ich biete sowohl tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als auch kognitive Verhaltenstherapie (VT) für Erwachsene an. Bei beiden Therapieverfahren handelt es sich um wissenschaftlich fundierte Therapiemethoden mit nachgewiesener Wirksamkeit und sogenannte Richtlinienverfahren, die von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen anerkannt sind.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie 

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein von der Psychoanalyse abgeleitetes Verfahren. Sie unterscheidet sich von der Psychoanalyse durch eine kürzere Behandlungsdauer (Akut- oder Kurzzeittherapie mit bis zu 24 Behandlungsstunden bzw. Langzeittherapie mit maximal 80-100 Behandlungsstunden) und eine strukturiertere, fokussierte Vorgehensweise. Immer werden Therapieziele erarbeitet. Therapeut und Patient sitzen sich gegenüber. In der Regel findet eine Therapiesitzung pro Woche statt, die Therapiestunde dauert 50 Minuten. 

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie wird ein Verständnis für aktuelle psychische Beeinträchtigungen, innerseelische oder zwischenmenschliche Konflikte erarbeitet, indem man versucht, sich in der eigenen Lebensgeschichte erworbenen unbewußten Gefühlen, inneren Konflikten oder Erlebnismustern anzunähern. Wenn möglich, sollten diese unbewussten Prozesse verstanden oder bewusst gemacht werden. Das Ziel ist die Besserung oder gar Beseitigung der durch den Konflikt unterhaltenen Symptome – Veränderung und Gesundung werden möglich. Die therapeutische Arbeit in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie konzentriert sich auf die Bearbeitung von aktuellen Konflikten in der realen Lebenssituation des Patienten ebenso wie in der therapeutischen Beziehung. 

Verhaltenstherapie

Auch die Verhaltenstherapie kann sowohl als Akut- oder Kurzzeittherapie mit bis zu 24 Stunden erfolgen oder in einer Langzeittherapie mit maximal 60-80 Behandlungsstunden. 

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass ungünstige Verhaltensmuster oder dysfunktionale Denkweisen nicht zufällig entstehen, sondern unter spezifischen Entstehungsbedingungen erlernt wurden. Ziel der Verhaltenstherapie ist es, neue Erfahrungen zu ermöglichen und dadurch hilfreiche Denk- und Verhaltensweisen zu entwickeln. Es geht darum, alte Muster zu erkennen, zu durchbrechen und durch funktionale Strategien zu ersetzen – um besser mit Problemen, Belastungen oder Krankheitssymptomen umgehen zu können.

Ihre aktive Beteiligung auch außerhalb der Therapiesitzungen ist für das Gelingen einer Verhaltenstherapie erforderlich, das heißt Sie werden z.B. kleine Übungsaufgaben erhalten, die Sie eigenverantwortlich zwischen den Sitzungen durchführen können. Auch erlernen Sie Methoden und Techniken, die Sie in problematischen Situationen im Alltag anwenden können. Letztlich sollte die Verhaltenstherapie Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Welches Therapieverfahren für Sie in Frage kommt und welche Therapieziele wir verfolgen, klären wir gemeinsam im Rahmen der Vorgespräche – nachdem wir Ihr Anliegen ausführlich besprochen haben. Manchmal werden auch, wenn es hilfreich erscheint, Denkweisen und Methoden aus anderen Therapierichtungen in die jeweilige therapeutische Arbeit einbezogen.

Was zeichnet mich als Therapeutin aus – unabhängig vom Therapieverfahren?
Ich habe einen langen Atem und begleite Sie geduldig auf Ihrem Weg, auch wenn dieser manchmal verschlungen oder schmerzvoll sein kann oder die Fortschritte zuweilen klein erscheinen. Ich bin ärztliche Psychotherapeutin aus Leidenschaft und es ist mir wichtig, dass Sie sich in der Therapiesituation sicher und gut aufgehoben fühlen.